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Brauchtum

Brauchtum, Goldener Ochs

Liabstatt Sonntag

Dezember 10, 2019

Tausende Lebkuchenherzen im Salzkammergut

Gegen jede Art von Schmerz, hilft ein echtes Liabstattherz – darum wurde dies auch im Salzkammergut vor Jahrhunderten erfunden.

Der Brauch: Liabstattsonntag

Besonders in Gmunden wird dieser Brauch noch heute ganz speziell zelebriert. Tausende Lebkuchenherzen werden gebacken und kunstvoll verziert mit Schwänen, Sprüchen und bunten Zuckerblumen. In Gmunden ist man richtig stolz auf den uralten Brauch. In vielen Haushalten findet man immer wieder Liabstattherzen als Wanddekorationen. Das Abbröckeln des Zuckergusses lässt das Alter der Liebesbezeugungen erahnen.

Doch wie alt ist der Liabstattbrauch wirklich?

Die karge Zeit des Fastens wurde durch die Sonntage unterbrochen, die niemals als Fasttage galten. Vor allem der Mitfastensonntag, der 4. Fastensonntag, steht im Zeichen heiliger Vorfreude. Im Raum Gmunden wird dieser Fastensonntag als „Liabstattsonntag“ gefeiert, an dem man spruchbezierte Lebkuchenherzen austauscht und somit „Liebe abstattet“.

In einer Legende wird dieser Brauch auf die Zeit der Gegenreformation zurückgeführt. Belegbar ist davon aber nichts, da die Aufzeichnungen zur Geschichte des Liabstattsonntags nur sehr spärlich sind. Verbreitet ist, dass der Passauer Bischof im Jahr 1641 die „Corporis-Christi-Bruderschaft“ bestätigte, die im Sinne der Gegenreformation eine Vertiefung des religiösen Lebens in der Stadt bewirken sollte. Diese Bruderschaft wählte als Tag ihrer Jahreshauptversammlung den 4. Fastensonntag und begann den Tag mit einem Kirchengang und einem festlichen Mahl. Dabei sollen auch die Armen der Stadt geladen gewesen sein – als Zeichen brüderlicher Liebe zu dem Mitmenschen. Daraus soll sich der Liabstattsonntag, wie wir ihn heute kennen und schätzen, entwickelt haben

Oder war es doch ein „Heiratsmarkt“?

Quellen aus dem Jahr 1856 sprechen am Mittfastensonntag von einer Art „Heiratsmarkt“, an dem sich junge Mädchen besonders fein herausputzten, sich am Hauptplatz einfanden und hofften, von den Burschen im Lebzelterhaus zu Met eingeladen zu werden. Dieser Tag galt damals als jener Tag, an dem man Liebesverhältnisse begann, bestätigte oder auflöste. Von Lebkuchenherzen ist aber noch nicht die Rede.

Erst zu Beginn der 1930er Jahre lassen sich verzierte Lebkuchenherzen nachweisen. Der Liabstattsonntag in der heutigen Form ist also ein Ereignis der Folklorisierung, die mit der Gründung der Trachtenvereine zu Beginn des 20. Jahrhunderts einhergeht.

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Brauchtum, Salzkammergut

Fasching im Salzkammergut

Dezember 10, 2019

Buntes Treiben im Salzkammergut

Ob Ebenseer Fetzen, Ausseer Flinserl, Trommelweiber oder der Bader Jagler und seine Frau Gertraud – so vielfaltig wie die Landschaft präsentiert sich hier auch die närrische Zeit.

Tradition des Faschings

Die Faschingstage werden im Salzkammergut ausgiebig und ausgelassen gefeiert. Tradition und Volkskultur werden auch während der närrischen Zeit gross geschrieben. Mit dem Fasching wird nicht nur der letzte Höhepunkt des Winterbrauchtums eingeläutet, mit dieser Tradition werden die bösen Dämonen vertrieben und man erbittet Fruchtbarkeit und reiche Ernte [[L:580]]. Die Tradition des Faschings geht bis auf die Keltenzeit zurück.

Von Ausseer Trommelweibern und Flinserln …

Mit ohrenbetäubenden Lärm ziehen am Faschingsmontag und Faschingsdienstag frühmorgens die Trommelweiber durch Bad Aussee: Gestandene Männer in altmodischen Frauennachtgewändern, die mit Trommeln und Trompeten den Winter vertreiben.

Die Flinserl sind die Frühlingsgestalten. Ihre kostbaren, aufwändig geschmückten Kleider sind aus Naturleinen gefertigt und mit bunten paillettenbesetzten Tuchflecken bestickt. Die prunkvollen Gewänder sollen mit dem Salzhandel aus Venedig nach Bad Aussee gekommen sein. Der traditionelle Flinserlzug findet jedes Jahr am Faschingsdienstag um 14 Uhr im Ortszentrum von Bad Aussee statt. Es empfiehlt sich schon zeitig vor Ort zu sein.

… und von Ebenseer Fetzen

In Ebensee steht zum Fasching der gesamte Ort im Zeichen des bunten Narrentreibens. Der Ebenseer Fetzenumzug wurde mittlerweile immaterielles UNESCO Kulturerbe. In der typischen Fetzenkleidung und mit kunstvoll geschnitzten Holzmasken ziehen die Narren durch Ebensee und feiern bis zum nächsten Morgen.

Nicht zu vergessen – der Bader Jagerl und seine Frau Gertraud

Der Bader Jagerl und seine Frau Gertraud sind im Ischler Faschingsgeschehen nicht wegzudenken und bei Umzügen ein wichtiges Detail. Ihre Geschichte ist einzigartig:

Ja, sie sind sogar verheiratet, wenn man dem „Verkündzettel“ vom 13. Februar 1872 – einem Scherz der Ischler Bürger – glauben darf, der von der Hochzeit der beiden berichtet:

„Damit die böse Welt nicht sagen kann, in Ischl lebe Braut und Bräutigam vor der Hochzeit schon in einem Haus zusammen, so sind die sich wohlgeneigten Brautleute, Herr Baderjagerlkopf und Jungfrau Gertraud Grinzinger, fest entschlossen, in den Stand der Ehe zu treten… Der hohe und ehrenfeste Bräutigam Herr Baderjagerlkopf ist seines Vaters, gewesenen Großhändlers und Hoflieferant Sr. ägyptischen Majestät großjährig geborener holzköpfiger Sohn und erblickte das Licht der Welt anno 1742 in einer Bildhauerwerkstätte in der königlichen Stadt Passau in Bayern unter den sachverständigen Händen zweier Schwestern… Die hohe, ehr- und tugendsame Braut: Jungfrau Gertraud Grinzinger, des Herrn Josef Eißl oder Wagner-Seppl, Bildhauer in Eglmoos neben seiner Gattin verfertigte Tochter, minderjährig, 14 Tage alt, schnupft keinen Tabak, ist eine reine Jungfrau, allen Frauenzimmern ein schönes Vorbild in der Bescheidenheit und Geduld.“ Soweit eine kurze wie vielsagende Beschreibung des seltsamen Ehepaares, das seine meiste Zeit im Museum verbringt und dort sehr gerne Besuch empfängt. Durchaus möglich ist übrigens ein Zusammenhang mit dem im Lungauer und oberen Murtaler Brauchtum verwurzelten Riesen „Samson“. Wenn dies der Fall ist, dann wäre der Bader Jagerl als östlichster Vertreter seiner Art in Österreich anzusprechen.

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Brauchtum, Goldener Ochs, Salzkammergut, Winter im Salzkammergut

Kripperlroas

Dezember 10, 2019

Die Jahrhundertalte Tradition der Weihnachtskrippen

Die Anfertigung von Weihnachtskrippen ist in Bad Ischl eine jahrhundertalte Tradition. Viele alte Krippen sind in Privatbesitz. Alljährlich können diese in der Zeit von 26. Dezember bis 2. Februar direkt beim Besitzer/Erbauer besichtigt werden. Bei der „Kripperlroas“ geht es mit der Pferdekutsche von Aussteller zu Aussteller.

Krippenausstellung im Museum

Jedes Jahr begeistert die Krippenausstellung Gross und Klein im Museum von Bad Ischl. Doch eine sticht immer besonders hervor – die Kalsskrippe

Berühmte Ischler Krippen

Die berühmteste der zahlreichen Ischler Krippen ist die Kalsskrippe. Ihr heutiger Standort ist das Museum der Stadt (Haus Austria). Die Ischler Heimatkrippe geht auf das Jahr 1838 zurück. Der Salinenbeamte Franz Oberleitner gelobte den Bau einer grossen Weihnachtskrippe, wenn ihn nur endlich ein Nachkomme geboren würde. Gesagt, getan. Kaum befand sich die Krippe im Bau, wurde der erste Sohn geboren. Auf dieses Ereignis hin wurde die Krippe umgehend um eine Votivkirche erweitert. Jahr für Jahr wurde die Krippe grösser. In ihren jetzigen Endzustand umfasst sie nun rund 300 Figuren.

Die Kalss-Krippe

Nach dem Ableben von Franz Oberleitner ging die Krippe in den Besitz vom Kaufmann Johann Kalss über und wurde fortan „Kalss-Krippe“ genannt. Auch der neue Besitzer war ein leidenschaftlicher Krippenbauer. Schon bald wurde sie zu einer grosse Sehenswürdigkeit von Ischl, nicht nur zur Weihnachtszeit. Die Hauptfiguren und jene im Vordergrund sind bis zu 30 cm groß. Neben der Darstellung der Geburt des Herrn gibt es weitere Darstellungen wie „Die Herbergsuche“, „Das Opfer der Hirten“, „Die Heiligen 3 Könige“, „Das Haus Nazareth“, „Die Hochzeit zu Kanaa“ und viele mehr. Ein besonderes Merkmal der Kalss-Krippe – Die Heilige Familie und die Heiligen 3 Könige sind morgenländisch gekleidet, alle anderen Figuren tragen Salzkammergut-Tracht.

Die Kalss-Krippe heute

Heute befindet sich die Kalss-Krippe im Besitz des Ischler Heimatvereins und ist jährlich im Museum der Stadt zu besichtigen. Mittlerweile ist die Krippe mit Licht und Ton ausgestattet. Ein Sprecher erzählt ihre Geschichte und Lichtkegel lenken den Blick auf Ausschnitte und Gruppen, von denen gerade berichtet wird. Dazwischen hören Sie alte überlieferte Hirten- und Weihnachtslieder, die heute noch im Salzkammergut zur Weihnachtszeit gesungen werden.

Weitere traditionelle Krippenaussteller sind

Johann Linortner, August Putz, Franz Gratzer, Josef Moser, Christoph Schmied, Heinrich Neureiter, Alexander Auer (Gasthof „Zum Pfandl“), Johann Grabner (Gasthof „Grabnerwirt“), Robert Schiffer sowie die Stadtpfarrkirche Bad Ischl

Haben wir Sie neugierig gemacht? Gerne organisieren wir Ihnen Ihre ganz persönliche Kripperlroas durchs winterliche Bad Ischl senden Sie uns eine unverbindliche Anfrage oder buchen Sie direkt online.

Brauchtum, Goldener Ochs, Winter im Salzkammergut

Die Glöckler kommen

Dezember 10, 2019

Gelebtes Brauchtum in der Kaiserstadt

In der letzten Rauhnacht findet jedes Jahr in Bad Ischl der Glöcklerlauf (Glöckler = Schönperchten) statt. Bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 17:00 Uhr) versammeln sich die Passen bei der Trinkhalle. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Passen und Erklärung des Brauchtums beginnt der Glöcklerlauf durch ganz Bad Ischl – inklusive Einkehr in den Goldenen Ochs.

Doch woher kommt der Brauch?

Der Name ‚Glöckler‘ leitet sich von ‚klocken‘ (= anklopfen) ab und bezieht sich auf ältere Heischebräuche mit Masken. Die ‚Glöckler‘ ziehen dabei in weissen Gewändern aus den umliegenden Ortschaften ins Stadtzentrum und in den Ortschaften von Haus zu Haus. Mit ihren kunstvoll gearbeiteten, hell leuchtenden Glöcklerkappen kommen die Glöckler aus dem Dunkel der Nacht.
Sie sind die Lichtbringer, welche (nach altem heidischen Glauben) die Dunkelheit und Kälte durch Licht und Wärme besiegen. Das Heil und der Segen der guten Geister sollen gewonnen und die bösen Geister der Finsternis vertrieben werden. Das Klingen der Glocken und der Rhythmus ihrer Schritte soll das unter der Schneedecke liegende Getreide aufwecken und zum Wachsen bringen.

Die Glöckler laufen in sogenannten Passen zu jeweils rund 20 Personen. Der Vorläufer gibt dabei mit seinem Holzstab ein Zeichen für die zu laufenden Figuren, etwa den Achter und den Kreis, beides Symbole für die Unendlichkeit und die ewige Wiederkehr.

Ein weiterer Höhepunkt am 5. Jänner ist der Ritt der „Heiligen Drei Könige“

Die Heiligen Drei Könige reiten bereits am 5. Jänner feierlich ins Zentrum von Bad Ischl ein. Von Fackelträgern und Hirtensängern begleitet wird gegen ca. 18 Uhr das Stadtzentrum von Bad Ischl erreicht. Gesungen werden dabei alte überlieferte Hirtenlieder aus dem Salzkammergut. Besonders beachtenswert sind die Gewänder der Könige und ihrer Begleiter, sowie das Geschirr ihrer Pferde. Durchgeführt wird der ‚Ritt der Heiligen Drei Könige‘ vom Trachtenverein Bad Ischl und Männergesangsverein Bad Ischl
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Brauchtum

Almabtrieb im Salzkammergut

September 3, 2018
Geschmückte Almtiere im Salzkammergut

Das Fest als Dank für den guten Sommer

Der Almabtrieb gehört zu den schönsten Traditionen im alpenländischen Jahreskreis. Mit einem Festzug mit Vieh und Hirten wird für einen guten Sommer gedankt, der ohne Schaden auf der Alm verbracht wurde. Beim alljährlich stattfindenden Almabtrieb geht es für die Almtiere zurück in die heimischen Stallungen. Zahllose Zuschauer aus nah und fern reisen an, um die festlich geschmückten Kühe in den Orten zu begrüßen, wo sie wieder in ihre Bauernhöfe zurückkehren. Rund um das Spektakel gibt es oft noch mehr zu erleben, wie Bauernmärkte, Konzerte der Musikkapellen und Frühschoppen.

Almabtrieb von der Rettenbachalm am 6. Oktober

Am Samstag, den 6. Oktober, feiert die Rettenbachalm Almabtrieb. Ab 11:30 Uhr werden die Kühe bei den Hütten geschmückt. Um ca. 13:30 Uhr ist alles bereit für den Abmarsch. Der beste Platz für die Zuschauer ist entweder oben auf der Alm, wo auch für kulinarisches Wohl gesorgt wird, oder bei der Straßenkreuzung Rettenbachmühle, wo die Tiere gegen 14:30 Uhr eintreffen.

Wolfgangseer Almabtrieb am 29. September

Geschmückte Almtiere im Salzkammergut

Festlicher Schmuck ziert das Almvieh

Besonders groß wird der Almabtrieb am Wolfgangsee gefeiert, genauer gesagt beim Bauernhof „Im Ramsen“ in Radau. Rund um den Abtrieb gibt es einen Almkirtag mit bäuerlichen Schmankerln aus der Region, altem Handwerk und Brauchtum. Dort trifft man auf so manche fast schon ausgestorbene Kunst, wie Korbflechten, Taschenfeitl erzeugen, Stoffdrucken, Hirschhornschnitzen oder Rechenmachen. Auch die Kulinarik wird keineswegs vernachlässigt: Bei bäuerlichen Schmankerln, beim Hendlgrill und mit frisch gezapftem Augustiner Bier geht es zünftig zu.

Ab 11:00 Uhr beginnt das Fest beim Ramsnerbauer mit Unterhaltung durch die Trachtengruppe „D’Wolfganga“ sowie der Kindertrachtengruppe. Gespannt werden die Tiere erwartet, die ca. um 12:30 Uhr eintreffen. Ab 13:00 Uhr spielt dann das Edelweiß Trio auf der Bühne auf.

Abends geht es weiter mit einem Dämmerschoppen mit Hüttenbar, Zirbenschnaps und „Goas“.

Am Sonntag, den 30. September um 11:00 Uhr findet der Festfrühschoppen beim Ramsnerbauer mit der Goiserer Klarinettenmusi statt. Für das leibliche Wohl sorgen bäuerliche Schmankerln und Augustiner Bier vom Holzfass.

Seien Sie dabei bei einem der größten Brauchtums-Events im Salzkammergut! Im Hotel Goldener Ochs lassen Sie wieder Ruhe in den Urlaub einkehren. Machen Sie es sich im hoteleigenen Wellnessbereich gemütlich oder relaxen Sie im Hallenbad – bei uns in Bad Ischl werden Sie sich wohlfühlen.

Brauchtum

Wissenswertes zum Pfeifertag

August 7, 2018

Nicht jedes Instrument gefällt jeden Ohr. Am Dudelsack zB scheiden sich die Geister. Ein ähnliches Schicksal ist auch der Schwegelpfeife beschieden. Um ein Aussterben des traditionellen Instruments zu verhindern, erfand der Ischler Leopold Kahls am 15. August 1925 den Pfeifertag im Salzkammergut. Seither findet er jedes Jahr zu Maria Himmelfahrt (15. August) auf einer anderen Alm im Salzkammergut statt. Heuer treffen sich die Pfeifer auf der Sauersteigalm in St. Gilgen.

Am Pfeifertag dürfen bis Mittag nur Seitlpfeifer und Maultrommler zur Musik aufspielen. Erst am Nachmittag ist jede Art von Instrument willkommen. Ein einzigartiger Brauchtum, ursprünglich nur den engsten Kreis bekannt, wurde er mittlerweile zu einer Attraktion für zahlreiche Einheimische als auch Gäste von Nah und Fern.

Das „Pfeiferl“ zählt zu den ältesten Instrumenten. Jeder Holzschnitzer konnte sich eines selbst basteln, es passt gut in den Hosensack und war bei Hirten und Wanderburschen sehr beliebt. Im Laufe der Jahre wechselten die Namen für das Blasinstrument. Der Name Schwegel erzählt von Pfeiferln aus angebohrten Knochen, geht er doch auf „Suegala“, das althochdeutsche Wort für Schienbeinknochen, zurück.

Wegen ihres durchdringenden Tons sind die Schwegelpfeifen ideal fürs Musizieren im Freien geschaffen, was vorallem die Besucher des Pfeifertages sehr schätzen. Bis 1900 ertönten die Schwegelpfeifen auch auf den Schlachtfeldern Europas, bis sie schlussendlich von Musikkapellen abgelöst wurden.

Wir sehen uns am Pfeifertag 2018!